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Gut zu wissen!

In der Apotheke erhalten Sie wohlschmeckende Elektrolytlösungen, die den Verlust vor allem an Natrium und Kalium rasch ersetzen.

 
Durchfall – Gefahren und Gegenmaßnahmen

Wie sollte man Durchfall behandeln?

Durchfall – Gefahren und Gegenmaßnahmen

Medikamente können die schlimmsten Durchfallbeschwerden relativ schnell stoppen. Darum sollte eine gute Hausapotheke immer auch ein wirksames Durchfallmittel enthalten.

Da die Darmflora durch krankheitsverursachende Keime aus dem Gleichgewicht geraten ist, sollte die Behandlung so angelegt sein, dass die Erreger möglichst schnell ausgeschieden werden. Dafür sind „stopfende“ Medikamente, welche lediglich die Eigenbewegung des Darms stilllegen, nicht geeignet. Vorzuziehen sind natürliche Wirkstoffe wie z.B. Tannin, das durch die Abdichtung der entzündeten Darmschleimhaut vor weiterem Flüssigkeitsverlust schützt, und Ethacridin, das ein weiteres Wachstum der krankheitserregenden Bakterien verhindert. Auf diese Weise wird der Körper bei der Heilung umfassend unterstützt, ohne ihn zu belasten.

Flüssigkeitsverlust ausgleichen!

Der durchfallbedingte Flüssigkeitsverlust ist zwar sinnvoll, aber auch nicht ungefährlich. Denn der Wasser- und Elektrolytverlust führt zur Dehydration (Austrocknung) des Körpers und birgt so gerade für Kinder, ältere und chronisch kranke Menschen sowie Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen nicht unerhebliche Risiken.

Deshalb ist es absolut notwendig, die verloren gegangene Flüssigkeit schnellstmöglich wieder zu ersetzen. Das heißt also, viel trinken – mindestens 2,5 Liter täglich (z.B. stilles Wasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte).

Den Darm unterstützen!

Neben dem Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes kommt es bei der Therapie des akuten Durchfalls darauf an, schnell und wirksam die Beschwerden zu stoppen und gezielt die Regenerierung des Darmes zu unterstützen.

Dieser kann sich nur erholen, wenn alle krankheitsverursachenden Keime ausgeschieden wurden, der Wasserverlust gestoppt ist und die entzündete Darmwand möglichst schonend beruhigt wird.

Wann zum Arzt?

Bei

  • Fieber und/oder blutigen Stühlen bzw. Schleim im Stuhl

  • Erschwerter Flüssigkeitsaufnahme (Kinder, ältere Menschen)

  • Kreislaufschwäche oder Apathie

  • Durchfall, der länger als 3 Tage anhält

  • Bewusstseinsstörungen durch Flüssigkeitsverlust bzw. Austrocknung

  • Durchfällen bei Kindern, die länger als 24 Stunden anhalten oder mit Erbrechen einhergehen

suchen Sie bitte unbedingt und zeitnah einen Arzt auf, um eine eventuelle schwerwiegende Gesundheitsstörung auszuschließen.

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