Durchfall – Definition und Ursachen
Durchfall ist keine Krankheit im eigentlichen Sinn, sondern ein Symptom. Man spricht von Durchfall, wenn die Stuhlentleerung häufiger als dreimal täglich stattfindet und sich die Stuhlbeschaffenheit verändert, so dass der Stuhl flüssig ist.
Dadurch kommt es im Körper zu einem Flüssigkeits- und Mineralsalzverlust. Oftmals klagen die Betroffenen zusätzlich über Bauchkrämpfe, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen sowie Schwächegefühl und Appetitlosigkeit. Selten kann auch Fieber auftreten.
Die weitaus häufigste Ursache für Durchfälle sind krankheitserregende Bakterien und Viren, die meist mit der Nahrung aufgenommen werden, sich anschließend im Darm ausbreiten und dort zu Infektionen führen. Aber auch eine vorausgegangene Antibiotika-Therapie, hohe körperliche Belastung, Stress oder Angst sind mitunter Ursache für akuten Durchfall. Denn in einem geschwächten Organismus können sich Keime, die sonst nur in kleinen Mengen auftreten, drastisch vermehren und akuten Durchfall auslösen.
Der Durchfall selbst ist dann lediglich eine natürliche und durchaus sinnvolle Reaktion des Körpers.
